DCS: F-86F Sabre

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Die North American F-86F Sabre war in den frühen und mittefünfziger Jahren der leistungsfähigste westliche Jäger. Dieser einstrahlige Jäger mit gepfeilten Flächen war das wichtigste westliche Flugzeug des Korea Konfliktes und oft mit den MiG-15 aus russischer Produktion in Luftkämpfe über der verrufenen 'Mig-Alley' verwickelt. Es war ein harter Wettstreit, nicht nur im koreanischen Himmel, sondern auch zwischen zwei exzellenten Flugzeugherstellern im Osten und Westen.

Die Simulation von Belsimtek ist die bis heute realistischste Simulation der Sabre. Fliegen Sie die Sabre mit dem professionellen Flugphysikmodell, dem interaktiven Cockpit, voll funktionierenden Waffen, einem detaillierten Schadensmodell und einem hochdetaillierten Flugzeugmodell.


Release: 01.04.2016

Leistungsdaten

Besatzung: 1

Maximale Startmasse: 20,611 lbs / 9,348 kg

Leergewicht: 11,125 lbs / 5,046 kg

Normale Zuladung (inkl. Pilot 104 kg): 6,607 lbs / 2,996 kg

Gewicht mit Zuladung für eine normale Mission: 15,175 lbs / 6,883 kg

Interne Kraftstoffkapazität (JP-4, 0.778 kg/l): 2,826 lbs / 435 gal / 1,282 kg / 1,647 l

Kraftstoffverbrauch (Beim kreisen auf 30,000 ft, CAS 192 kts, RPM 74%, Gewicht 12,296-15,138 lbs): ~1,150 lbs/h / 522 kg/h

Reisegeschwindigkeit (Für maximale Reichweite auf 35,000 ft, RPM 78%, Gewicht 12,296-15,138 lbs): 260 kts / 482 km/h

Maximale Geschwindigkeit auf Meereshöhe: 600 kts / 1,111 km/h

Maximale Geschwindigkeit auf 33,000 Fuss: 313 kts / 580 km/h

Dienstgipfelhöhe (Gewicht 14,000 lbs): 52,000 ft / 15,850 m

Maximale Steigrate: 9,500 ft/min / 2,835 m/min

Maximale Reichweite: 1,395 nm / 2,584 km

Bewaffnung

Die F-86F Sabre kann für verschiedene Rollen eingesetzt werden um sowohl Ziele in der Luft als auch am Boden zu zerstören. Die interne sowie externe Bewaffnung zeigt das volle Potenzial der Sabre in Kampfmissionen:

 - 6 Colt-Browning М3 Maschinengewehre (Kaliber – 12.7 mm, Feuerrate – 1100 Schuss pro Minute, Kapazität – 300 Schuss pro Maschinengewehr)

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- 2 AN-M64 Bomben

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- 16 HVAR ungelenkte Raketen

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Allgemeines Layout

F-86F general layout
  1. Kommandofunk Antenne
  2. J47-GE-27 Triebwerk
  3. Hintere Funkkammer
  4. Richtungsanzeige Sender
  5. Radio Kompass Empfangsantenne
  6. Radio Kompass Peilantenne
  7. Schleudersitz
  8. Rückspiegel
  9. Visier
  10. Radar Entfernungsmessung Ausrüstung

  11. Batterie
  12. Radarantenne
  13. Geschützkamera
  14. Einziehbares Lande- und Rolllicht
  15. Einziehbares Fahrwerk
  16. Sauerstoffflaschen
  17. Gewehrläufe
  18. Kick step
  19. Munitionsgurte
  20. Zugangstür zu den Munitionsgurten

  21. Waffenschacht
  22. Vorderer Rumpftank (Obere Zelle)
  23. Vorderer Rumpftank (Untere Zelle)
  24. IFF Antenne
  25. Äusserer Flügeltank
  26. Pitot Ausleger
  27. Hinterer Rumpftank
  28. Luftbremse
  29. Steuerbares Höhenleitwerk (Höhenflosse und Höhenruder)
  30. Seitenruder

Triebwerk

Das J47-GE-27 Düsentriebwerk welches in der F-86F eingebaut ist, wird von General Electric hergestellt und hat eine Schubleistung von 6,000 Pfund (2,680kgf).

J47-GE-27 jet turbine engine
  1. Lufteinlass
  2. Zubehörbereich
  3. Kompressorbereich
  4. Kraftstoffdüse
  1. Verbrennungskammer
  2. Übergangszündrohr
  3. Turbine
  4. Ausstoßdüse

Das Strahlenturbinen Modell basiert auf der Simulation der Gasdynamischen Leitung, deren Zustand in engem Zusammenhang mit dem Betrieb des Lufteinlasses, Kompressors, Brennkammer, Turbine und Ausstoßdüse steht.

Des Weiteren wurde das Kraftstoff Kontrollsystem komplett simuliert. Alle Daten sind zusammenhängend und beeinflussen die Verbundenen Systeme. Dies ermöglichte die Realisation folgender Merkmale:

  • Das Triebwerk lässt sich nur erfolgreich starten wenn die korrekte Startprozedur durchgeführt wurde. Andernfalls kann die Triebwerksdrehzahl zu niedrig für einen Triebwerksstart sein, was zu einem „Hung-Start“ oder sogar einem Komplettausfall des Triebwerks führen kann.
  • Die Triebwerksumdrehungen im Leerlauf basieren auf mehreren Faktoren: Sie sind abhängig von der aktuellen Höhe und Geschwindigkeit, sowie den Atmosphärischen Konditionen wie Luftdruck und Temperatur
  • Kurzzeitige Überdrehzahl oder Überhitzung des Triebwerks ist bei zu hektischen Bewegungen des Schubreglers möglich.
  • Beschleunigungszeit und Verzögerung sowie Kontrollierbarkeit des Triebwerks (Reaktionsverzögerung des Schubreglers) ist von den Triebwerksumdrehungen abhängig.
  • Die Temperatur des Strahlrohres ist exakt modelliert und hängt von den Betriebsverhältnissen des Triebwerks, Atmosphärischen Konditionen und der Fluglage ab.
  • Der Kraftstoffverbrauch ist nicht linear und ist abhängig vom Zustand des Triebwerks und der aktuellen Fluglage.
  • Die Dynamik der Treibwerkzustände (Drehzahl und Abgastemperatur) sind bei verschiedenen Zuständen wie Triebwerksstart, im Flug oder bei der Abschaltung des Triebwerks korrekt simuliert.
  • Die Autorotation des Kompressors basierend auf dem eingehenden Luftstrom wurde ebenso eingefügt wie die Möglichkeit das Triebwerk in der Luft neu zu starten. (Die Erfolgsaussichten basieren dabei auf den Umdrehungsanzahl der Autorotation) Ein vordringen in Situationen mit ungleichmässigem Betrieb des Triebwerks wie bei einem Strömungsabriss, Flammabriss in der Brennkammer usw. ist möglich.
  • Die Funktion des Triebwerks unter negativen oder Null-G Belastungen ist durch die Fähigkeiten der Kraftstoffversorgungsanlage begrenzt.


Idle RPM

Kraftstoffregelsystem

Der Kraftstoffverbrauch wird durch das Kraftstoffregelsystem reguliert und besteht aus dem Hauptsystem und dem Notfall-Kraftstoffregelsystem. Das Notfallsystem dient dazu die Kraftstoffversorgung zum Triebwerk auch bei einem Ausfall des Hauptsystems zu gewährleisten.

Engine fuel control system
A. Hauptkraftstoffdurchfluss
B. Notfallkraftstoffdurchfluss
C. Hauptbeipassdurchfluss
D. Notfallbeipassdurchfluss
E. Elektrische Verkabelung
F. Mechanische Verbindung
G. Rückschlagventil
  1. Vom Kraftstofftank
  2. Brandhahn
  3. Kraftstofffilter
  4. Triebwerkhauptschalter
  5. Zweifach-Kraftstofffilter
  6. Notfallkraftstoffschalter
  7. Notfallkraftstoffregler
  8. Kraftstofffilter
  1. Hauptkraftstoffregler
  2. Schubregler
  3. Absperrhahn
  4. Kraftstoffdurchflußmesser
  5. Nebenverteiler (Start- und Normalbetrieb)
  6. Mengenverteiler
  7. Hauptverteiler (Normalbetrieb)
  8. Kraftstoffdüse

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